Geld. Macht. Pop. – Editorial

Einige Mausklicks im Internet, und schon ertönt der neue Lieblingssong auf dem Computer, dem Smartphone oder dem MP3-Player. Die Zeiten für Musikhörer sind einfach geworden. Download- und Streamingportale, wie ITunes oder Spotify, sind auf dem Weg an die Spitze des Musikmarktes. Die Umsätze im digitalen Bereich sind laut Bundesverband Musikindustrie in den vergangenen Jahren förmlich explodiert.
Nicht nur Musikkonsumenten, sondern auch die Musiker selbst profitieren von diesen neuen Möglichkeiten der Musikrezeption. Innerhalb von Sekunden können sich ihre selbst hochgeladenen Musikvideos und Songs, beispielsweise auf YouTube, viral im Netz verbreiten, wie eine Lawine durch die Social-Media-Landschaft rollen und den Künstlern auf diesem Weg zu großem Erfolg und Popularität verhelfen.
Welche Rolle spielt die Selbstvermarktung der Musiker dabei? Welche Finanzierungsmodelle gibt es eigentlich, wenn man als Musiker erfolgreich sein und sich nicht den großen Labels, wie Universal Music, Warner Music oder Sony Music, unterordnen möchte?
Und nicht zu vergessen: Wie ergeht es den Subkulturen in dieser vom Mainstream getragenen Gesellschaft? Verfolgt die Punkszene beispielsweise immer noch so strikt die Anti-Haltung, die sie in den 1970er Jahren durch ihr auffälliges Aussehen und das rebellische Verhalten zum Ausdruck brachte? Wie sehr wehrt sich die Szene heute wirklich noch gegen den Mainstream?
In dieser „Saitensprung“-Ausgabe mit dem Titel „Geld. Macht. Pop(ulismus)“ greifen wir, die Studierenden des Masterstudienganges „Medien- und Musik“ am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover, diese spannenden Themen auf und verschaffen Ihnen (hoffentlich) neue Einblicke in die Welt der Musik.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Schmökern!

Lara Sagen

2017-11-09T14:45:30+00:00 November 2017|Kategorien: Geld. Macht. Pop.|Tags: |