Zukunftsmusik – Editorial

Wo hört die Gegenwart auf? Wo fängt die Zukunft an? Und zählt der Satz, den Sie soeben gelesen haben, schon zu Ihrer Vergangenheit?

Die Antworten auf solch fast schon philosophisch anmutende Fragen könnten ganze Bücher füllen. Zumindest einige Antwortversuche haben wir in diesem Heft mit dem Thema „Zukunftsmusik“ zusammengetragen. Die Autorinnen und Autoren orakeln, wie die Musik von morgen wohl aussehen wird. Dabei haben sie sich unter anderem kundig gemacht, wie künftig Musik ganz nach dem eigenen Befinden gehört wird oder wie das Musikfernsehen durch die Einbindung sozialer Netzwerke neue Potenziale für Sender und Künstler eröffnet.

Bei der Recherche zum Thema Komposition und Vermarktung von populärer und klassischer Musik in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind die Verfasserinnen und Verfasser darüber hinaus auf eine interessante Mischung aus Tradition und Innovation gestoßen.

Bei allem Optimismus hält die Zukunft natürlich auch immer einige Ungewissheiten bereit. Was passiert zum Beispiel mit den Musikstudierenden von heute, die in der Zukunft keine Anstellung finden? Auch deren Geschichte ist Teil dieses Heftes.

Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Mit dieser Ausgabe halten Sie unseren zehnten „Saitensprung“ in den Händen. Ein kleines Jubiläum, das für die Redaktion aber nicht nur Anlass war, stolz zurückzuschauen. Natürlich richten wir unseren Blick auch auf die Zukunft und die nächsten (mindestens) zehn Ausgaben unserer Studiengangszeitschrift.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Freude bei der Lektüre des neuen Heftes und einen spannenden Einblick in die Musik von morgen.

Marlene Seibel/Julia Wartman

Bildnachweis: Sarah Rott

2017-11-23T15:43:46+00:00 Oktober 2014|Kategorien: Zukunftsmusik|Tags: |